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Griechische Inseln - Lastminute Angebote für Griechenland

Griechische Inseln

Der südosteuropäische Staat Griechenland besitzt eine enorme Vielzahl an kleinen und kleinsten Inseln im Ägäischen und Ionischen Meer, die nicht umsonst zu den meistbesuchten Reisezielen des Landes gehören. Größere und kleinere sowie ruhige und lebhafte Inseln warten darauf entdeckt zu werden. Dabei findet sicher jeder, wonach er sucht, ganz gleich, ob einem der Sinn nach einem erholsamen Badeurlaub, abenteuerlichen Wanderurlaub oder nach einer interessanten Bildungsreise steht.

Auf allen Inseln erwarten den Besucher herrliche Landschaften aus zerklüfteten Berghöhen, weiten Hochflächen und traumhaften Küsten. Eine typisch mediterrane Pflanzenwelt mit wunderschönen Wäldern aus Eichen, Platanen, Aleppokiefern und Johannisbrotbäumen laden hier zum ausgiebigen Spazieren ein. Die Naturvielfalt der griechischen Inseln bietet sowohl Ruhesuchenden als auch Aktivurlaubern unzählige Möglichkeiten zur Erholung und zum Entdecken.

Die größte der griechischen Inseln ist Kreta. Auf der besuchenswerten Insel befindet sich der höchste Berg der gesamten Inseln Griechenlands, der Idi Oros (2456 m ü.NN), von dem man eine fabelhafte Aussicht genießen kann. Insgesamt prägen drei verkarstete Bergmassive die Insel: Die meist schneebedeckten Weißen Berge im Westen, das Psiloritis-Gebirge im mittleren Teil und im Osten das Dikti-Gebirge – für alle Naturfreunde ein echtes Paradies! Sehr empfehlenswert ist eine Wanderung durch die 18 km lange und 300 m tiefe Samaria-Schlucht, die zu den längsten Schluchten Europas zählt und mit ihrer beeindruckenden Flora und Fauna fasziniert. Aber auch für Kulturbeflissene gibt es Vieles zu entdecken. Gerade wegen ihrer minoischen Kulturdenkmäler ist die Insel so sehenswert. Zu nennen sei hier nur der Palast von Knossos, der ältesten Hauptstadt der Insel, welcher spannende Einblicke in die antike minoische Kultur bietet.

Neben Kreta bieten auch andere Inseln der griechischen Inselwelt eine reizvolle Vielfalt. Die Kykladen mit ihren berühmten Inseln Mykonos, Paros, Naxos und Santorin sind bekannt für ihre malerischen weißen Häuser, engen Gassen und beeindruckenden Sonnenuntergänge. Mykonos lockt mit einem lebhaften Nachtleben und wunderschönen Stränden wie dem Psarou Beach. Santorin beeindruckt mit seiner einzigartigen Vulkanlandschaft und den berühmten Orten Oia und Fira – ein echter Hotspot für Romantik und Fotografie.

Die Dodekanes-Inseln mit Rhodos und Kos bieten eine reizvolle Mischung aus Geschichte, Kultur und Strandvergnügen. Die Altstadt von Rhodos ist UNESCO-Weltkulturerbe und beeindruckt mit ihren mittelalterlichen Befestigungsanlagen, eindrucksvollen Kirchen und dem Großen Meisterpalast. Auf Kos laden kilometerlange Sandstrände und das antike Asklepieion zu abwechslungsreichen Ausflügen ein.

Zu den weniger bekannten, aber nicht minder reizvollen Inseln gehören Ikaria und Samothraki. Ikaria ist berühmt für seine natürliche Ruhe, Thermalquellen und die besondere Langlebigkeit der Einwohner. Samothraki begeistert mit wilden Wasserfällen, dichten Wäldern und dem imposanten Hellenistischen Heiligtum der Großen Götter.

Die griechischen Inseln sind auch ein Paradies für Strandliebhaber. Neben den bekannten Sandstränden gibt es zahlreiche versteckte Buchten, wie die Seitan Limania Bucht auf Kreta oder den idyllischen Agios Prokopios Strand auf Naxos. Diese bieten kristallklares Wasser, Ruhe und eine atemberaubende Kulisse. Ob felsige Küstenabschnitte oder lange, sanft abfallende Strände – die Vielfalt der Küstenlandschaften ist beeindruckend.

Auch Wassersportler kommen auf ihre Kosten: Von Schnorcheln und Tauchen in den klaren Gewässern, über Windsurfen und Kitesurfen an windreichen Küsten bis hin zu Segeltouren zwischen den Inseln gibt es zahlreiche Möglichkeiten, aktiv zu werden. Besonders beliebt sind Touren rund um die Kykladen oder die Ionischen Inseln, bei denen man die Schönheit der Inselwelt vom Wasser aus erleben kann.

Praktisch erreichbar sind die Inseln sowohl per Flugzeug als auch per Fähre. Die meisten großen Inseln verfügen über eigene Flughäfen mit Verbindungen nach Athen und in viele europäische Städte. Fähren verbinden die Inseln untereinander sowie mit dem Festland und ermöglichen flexible Inselhopping-Touren. Zum Beispiel ist die Überfahrt von Piräus nach Mykonos oder Santorin in wenigen Stunden möglich. Für Reisende, die verschiedene Inseln erkunden möchten, bieten sich kombinierte Flug- und Fährverbindungen an.

Auch für Familien, Paare und Alleinreisende bieten die griechischen Inseln eine perfekte Mischung aus Entspannung, kulturellen Entdeckungen und sportlicher Aktivität. Ob man nun die antiken Stätten erkundet, durch malerische Dörfer schlendert oder an den traumhaften Stränden die Sonne genießt – die griechischen Inseln sind ein Reiseziel, das mit Vielfalt und Charme begeistert.

Klima & Wetter

Das Klima der Griechischen Inseln lässt sich als gemäßigt mediterranes Klima beschreiben. Die Wintermonate zeigen sich demzufolge sehr niederschlagsreich und mild. Die Sommer hingegen sind extrem trocken und heiß, wobei die Hitze durch die Trockenheit und die hohe Verdunstung recht erträglich ist. Nach Osten hin nehmen die Temperaturen zu, die Niederschläge hingegen ab.

In Richtung Süden steigen die Temperaturen an und die Trockenheit nimmt zu. Während im Norden circa drei bis vier aride Monate (Trockenmonate) zu verzeichnen sind, so sind es im südlichen Griechenland und in der Ägäis fünf bis sechs. Der Niederschlag fällt zumeist als heftiger, kurzer Schauer. Mit lang anhaltenden schlechten Wetter braucht man in seinem Urlaub demzufolge nicht zu rechnen.

Die Temperaturen variieren je nach Jahreszeit deutlich. Im Frühling liegen die Durchschnittswerte meist zwischen 15 und 22 Grad Celsius, was ideale Bedingungen für Wanderungen und Erkundungen bietet. Im Sommer steigen die Temperaturen oft auf 30 bis 35 Grad, an besonders heißen Tagen können es auch bis zu 40 Grad werden. Der Herbst zeigt sich angenehm warm mit Temperaturen um 20 bis 27 Grad, während der Winter milde 10 bis 15 Grad erreicht.

Einen großen Einfluss auf das Klima haben die regionalen Winde. Die Etesien-Winde zum Beispiel zeigen sich als kräftige, trockene, aus Norden in Richtung Ägäis wehende Winde, die am Nachmittag am stärksten sind und besonders im Sommer für eine angenehme Abkühlung sorgen. Diese Winde können auch das Meer wellig machen, was für Surfer und Segler interessant ist.

Besonders in den Sommermonaten sorgt die Kombination aus Hitze und Etesien-Winden für gute Bedingungen zum Windsurfen und Kitesurfen auf Inseln wie Rhodos und Paros. Die beste Reisezeit für einen Strand- und Aktivurlaub auf den griechischen Inseln liegt zwischen Mai und Oktober, wobei die Monate Juni bis September am wärmsten sind.

In den Wintermonaten sollte man auf den Inseln mit gelegentlichen Regenfällen rechnen. Dennoch bleibt das Wetter im Vergleich zu vielen anderen europäischen Reisezielen mild und angenehm, was die Inseln auch für Winterurlauber attraktiv macht, die Ruhe und Natur genießen möchten.